Galerie NETZWERK

 

 

 

Vergangene Ausstellungen

2018

 

Ausstellung:   Bettina Ghasempoor

WWW - Welt   Wahrheit  Wert

 

 

 

 18 November - 15 Dezember 2018

 

 

 

100 Jahre nach dem Ende des 1. Weltkrieges stehen Europa und die Welt vor neuen Herausforderungen. Das digitale Zeitalter und die Vernetzung der Welt haben Einzug gehalten und verändern rasant Kommunikation und Mobilität. Traditionen und Gewohnheiten müssen der Schnelllebigkeit einer auf Fortschritt basierenden Gesellschaft weichen. Verunsicherung und Ängste treten auf.   2018 leben wir in Europa im Frieden. Vielfalt und Individualität sind selbstverständlich. Viele Menschen haben sich seit langem dafür eingesetzt: für Aufklärung, Menschenrechte, für eine freie und offene Gesellschaft, ohne Schranken.  2018 ist das Jubiläumsjahr zum 100jährigen Gedenken an das Ende des 1. Weltkrieges, der als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts gilt. Der 1. Weltkrieg war der erste globale Konflikt mit der Beteiligung von 40 Staaten aller Kontinente. Man schätzt 20 Millionen Tote und 21 Millionen Verletzte! Ein fürchterlicher 2. Weltkrieg folgte In vielen Ländern findet ein Gedenken an die Gefallenen und die Schlachten statt. In Frankreich stehen die Kriegerdenkmäler mitten in jeder Ortschaft. In Verdun werden Aufmärsche in Uniformen abgehalten und Kriegsszenen nachgestellt. Schweigeminuten, Militärparaden, Ausstellungen,es gibt viele Formen der Ehrung.  Es ist zugleich ein Erinnern an Zeiten von Tod, Leid, Unterdrückung, Zerstörung. Der Volkstrauertag in Deutschland erfährt in der Bevölkerung nur noch wenig Beachtung. Es findet kaum ein Gedenken im öffentlichen Raum statt.  100 Jahre danach.   Nicht nur Europa ist heute stark im Wandel, die ganze Welt steht im Umbruch durch die digitale Macht, die mittlerweile den Lebensalltag aller Menschen durchdringt. Die fünf wertvollsten Konzerne der USA sind allesamt Digital-Unternehmen:  Apple, Amazon, Google, Microsoft und Facebook. Süddeutsche Zeitung, 3. August 2018.   Daten und Klicks, Shitstorm und Fake News gehören insbesondere seit der Markteinführung des iPhones im Jahr 2007 und der neuen Generation von internetfähigen Smartphones zum Tagesgeschäft. Eine neue Gefahr ist entstanden. Cyberangriffe, Internet-Trolls, Manipulation und Datenmissbrauch verursachen Verunsicherung und Schäden. Der einfache und offene Zugang zu allem Wissen und Kommerz schafft Erleichterung, Sehnsüchte, bewirkt aber auch Rückzug und Entgrenzung. Paradoxerweise gibt es gerade durch das Internet und die Masse an Informationen die Schwierigkeit Weltanschauungen, Nachrichten, Gefühle und Werte auf ihren Wahrheitsgehalt einzuordnen.  Der amerikanische Präsident Donald Trump kommuniziert direkt mit der ganzen Welt über Twitter. Er hält sich nicht an diplomatische Gepflogenheiten und spaltet die Bevölkerung. Auf seiner Europareise zum Nato-Gipfel im Juli 2018 brauchte er nur eine Woche, um 70 Jahre Nachkriegsordnung auf den Kopf zu stellen - die alten US-Maßstäbe von Freund und Feind gelten nicht mehr. Zeit online / dpa 19.07.2018 „Das demokratische Bündnis, das die Basis für die amerikanisch geführte liberale Weltordnung ist, gerät aus den Fugen.“ Außenpolitik-Experte Robert Kagan vom Institut Brooking  Eine Gesellschaft bricht auseinander,  wenn sie keine gemeinsame Wahrheit mehr kennt.  Stefan Kornelius / Süddeutsche Zeitung.  Das beginnende 21. Jahrhundert muss sich erneut konservativen, radikalen und rechtspopulistischen Tendenzen stellen; weltweit finden dramatische gesellschaftliche Transformationen statt. Aufklärung, Demokratie und Freiheit werden in Frage gestellt.  Angst ist das vorherrschende Gefühl unserer Zeit, weswegen viele Menschen nicht mehr mutig und freiheitlich denken können, glaubt der Historiker Philipp Blom. „Wer die Ängste kontrolliert, kontrolliert auch die Menschen.“ Deutschlandfunk.de.  Diese gesellschaftspolitische Entwicklung ist Gegenstand der Ausstellung mit Videoinstallationen, Fotografie und Konzeptkunst, Frieden ist keine Selbstverständlichkeit. Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Europa ist keine Selbstverständlichkeit. 

 

Diese Ausstellung wird in Videoinstallationen / in Katalogform aufzeigen - eine umfangreiche Serie von Interviews mit Menschen dieser Welt, in ihren Sprachen, zu dem Thema: „Was bedeutet 2018 für Dich. Deine Biografie in Bezug auf Krieg, Freiheit, Lebensgefühl.“ Ein authentisches Zeitdokument im Namen einer freien, offenen Gesellschaft. - Verdun. Chemins de Mémoire. Gedenken im Wald, auf den Ruinen des Dorfes Beaumont-en-verdunois, zerstört vor 100 Jahren. Eine Gedenkausstellung mit Austausch unter Künstlern, Besuchern und Einheimischen fand am 16. Juni 2018 statt. - - Zwei kleine Grenzdörfer an der Saar feierten ihre beurkundete 50jährige deutschfranzösische Freundschaft an der Grosbliederstroff-Kleinblittersdorfer Brücke am 14. Juli 2018. Bei der offiziellen Ansprache bekräftigten fünfzehn Europaabgeordnete und regionale Politiker die Bedeutung dieses freundschaftlichen Zusammenlebens für Europa.

 

vergangene  Ausstellungen

 

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20 Oktober - 10 November 2018

Simone Busch

whereto

Fotografie

 

 

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26 August - 15 Oktober 2018

 

Laurent Steinmayer &Co

Trier im Wandel der Graffitikunst

Graffiti

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  04 - 25 August  2018     

 

 Kingsley Ogwara

   Color and Forms    

Malerei

 

 

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15 Juni - 05 Juli  2018

 

Daniela Kurella

Transmarx

Malerei- Installation Crossover

 

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03 Mai - 05 Juni  2018

 

Helmut „Schwick“ Schwickerath

 

Dem Wahren, Schönen, Gutem

 

Retrospektive

 

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17 - 20 April 2018

 

Minerva Minnettie

 

Florale Formen

Malerei, Installation

 

 

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23 März - 14 April 2018

 

Valentin Henning

 

Construction

 

Modefotografie - Modedefile - Konzerte

in Zusammenarbeit mit der Galerie KM9

 

 

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20 Februar - 18 März 2018

 

Marc Kalbusch

 

der Turm Luxemburg,  oder nicht

 

Fotografie

 

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24 Januar - 10 Februar 2018

 

Ulrich Perl

 

Works

 

Holzschnitte

 

 

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