Galerie Netzwerk 

neustrasse 10 trier

 

 

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        Jenz Dieckmann       

Die Schönheit des Defekts

 

     15.02.2019  -  09. 03.2019

 

 

 

 

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Interna

 

 

 

Die Galerie ist ein recht junges Element in der Trierer Kulturszene. Eine private Galerie, welche in einer ersten Phase seiner Existenzgründung vor allem einmal erste Erfahrungen sammeln wollte, ohne ein rigides, klar definiertes Konzept zu besitzen.

 

Die Grundidee war es einfach zu schauen, was passiert, wenn man Künstlern jeden Alters und jeder Arbeitsweise  Raum und Möglichkeiten unentgeltlich  zur Verfügung stellt, ohne ihnen dabei irgendwelche Beschränkungen aufzuerlegen. Außer vor Ort zu sein während den Öffnungszeiten. Dies aber stellte von vornherein  eine Beschränkung bei der Auswahl der Künstler dar, allein wegen Zeitmangel, Anreise, etc.

 

Im Sommer 2017 haben wir mit kleinen Ausstellungen im Vorderraum zur Neustraße begonnen, ehe die Galerie offiziell unter dem Namen Galerie Netzwerk am 8. November 2017 mit einer recht eindrucksvollen Einzelausstellung von Martina Diederich startete. Martina hat während der Zeit  vor Ort gearbeitet, gemalt   …  eine angenehme Zeit...    

 

Ein Jahr später und um einige Erfahrungen reicher, ist es der Moment gekommen, sich neue Ziele zu setzen.

Obwohl die Besucherzahl beachtlich gestiegen ist im Laufe der Zeit, sich die Galerie auch etabliert hat, ist die Kritik an der Qualität der Ausstellungen in den letzten Wochen grösser geworden. Als Betreiber der Galerie muss ich mich dieser Kritik stellen, da ich die Verantwortung trage für das Erscheinungsbild der Galerie nach außen. Diese Verantwortung will und kann  ich auch nicht auf die ausstellenden Künstlern abwälzen.

 

Die Zeit des unbegrenzten Experimentierens soll vorbei sein, die Ausstellungen eine mehr oder weniger gleichbleibende, bessere Qualität in Zukunft ausstrahlen. 

Bettina Ghasempoor ergänzt das überschaubare Führungsgremium gleichberechtigt, dh mit einem Schlag wurde die Leitungsmannschaft verdoppelt. Die wohl wichtigste Änderung überhaupt.

Was bleibt ist der Ateliercharakter der Räume, die Offenheit für Projekte jeglicher Art, die Möglichkeiten vor Ort zu arbeiten. Auch sollen junge Künstler und Anfänger weiter Möglichkeiten des Ausstellens gewährt bekommen, mit angepassten Formaten der Präsentation. Die Ansprüche an die Künstler werden jedoch anspruchsvoller und die Auswahl der Projekte differenzierter. Dafür muss die Präsenz vor Ort während den Öffnungszeiten nicht mehr unbedingt gewährleistet werden.                                                 


Photo: Andreas Hamacher