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Aktuell

 

 

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DONNERSTAG, 8 OKTOBER - SONNTAG, 11 OKTOBER  2020

 

FASHION MANIFESTOS EIGHT

PEERING INTO SUSTAINABLE FASHION 

 

 

Anastassia Tsussova

Anna Franken,

Annette Görlich,

Artuba Hoti,

Hannah Fraune,

Jennifer Fach,

Tansila Schiblow

Wadzanai Marowa

 

 

  

 

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24 Oktober - 17 November 2020

 

patricia lippert - pascale behrens

cadavres exquis

 

 

 

 

>  Die zwei Künstlerinnen Patricia Lippert und Pascale Behrens, sind seit 2018, im Rahmen verschiedener Aktionen und einer

Wanderausstellung ein „Binom“: ein Künstlerduo.

 

>  Aus dieser Zusammenarbeit heraus entstanden im August 2019 die Installation „From Greta with Love 2051“ auf dem Pangea Festival im

Schloss Birtringen, ( Ettelbruck Luxemburg) ,die Ausstellung „On having no head“ in der Pop Up Galerie „Con Temporary“ , die gemeinsame

Partizipation am „Veianer Konschttour“ und die Weihnachtsaktion „X mas Codi“ im „Rocky Victor Picture Show“-Lokal in Vianden.

 

>  Außerdem wurden gemeinsam zwei Filme realisiert: „De Fräsch beim Benu“ während den Differdinger Kunsttagen mit Primärschulkindern

aus Differdingen und Lasauvage.

 

>  Ein Film zum Thema „Recycling“ entstand für das Eco-village „BENU“.

 

>  Die gemeinsame Gestaltung der Eingangsfassade des ersten Benu-Gebäudes geht auf das Jahr 2018 zurück.

 

>  Seit 2020 findet der künstlerische Dialog auch schriftlich statt.

 

>   Gemeinsames Studieren der Texte von Thomas Metzinger, Douglas Harding, Sam Harris , Byung Chul Han ,Philippe Descola, Humberto Maturana und Andreas Weber u.a , bilden die Grundlage für den Austausch und die Entwicklung weiterer Ideen.

 

>  Auf diese Weise entsteht zuerst ein „ CADAVRE EXQUIS“, also Textzeilen, die mit einer „ Écriture automatique“ synchron (!) aufgeschrieben werden und ein bizarres Puzzle aus Gedankenfetzen, aus Tiefsinnigem und aus Nonsens, aus angelerntem und aus spontanem Ausdruck generieren.

 

> Diese „ Spiegelungen“ bilden eine Übertragung, die teils aus Spiel , und aus Lust an der Freude , eine Fläche bilden , von der aus auch die

gestalterische Ebene Form annimmt.

 

>  Eigene Gefühle und Vorstellungen fliessen zusammen und lösen sich in der Fragestellung auf : „Was bedeutet Identität“? Was ist ein Selbst?

Und was ist eigentlich „ Eigenes“? Gibt es das überhaupt?

 

>  War vor der Renaissance der Künstler vor allem ein Ausübender , ein Übertrager vom „ Funke Gottes“, so leben wir seit langem im „ Century of the self“ ,

im Zeitalter des ausufernden „Individualismus“, und genialistische sowie „ kontextuelle“ Kunst stehen im Mittelpunkt der Vermarktung.

 

>  Das Duo wagt dies zu hinterfragen.

 

>  Das Resultat dieser Hinterfragung bildet den Hintergrund , oder besser „ Untergrund“ ihres Schaffens.

 

>  Eine neue Ära bricht an, eine in der sich der Mensch nicht mehr als „ Krone der Schöpfung“ zu sehen braucht und in der das Wort und der

Begriff „ Natur“ neu definiert werden wird: denn wir ( der Mensch) gehören NUR dazu.

 

>  Die Idee der „ Indigenialität“- „ Wir sind alle Wilde“ vom Autor und Philosoph Andreas Weber , verdeutlicht dass unsere Zivilisation nicht nur die „ Indigenen“ kolonialisiert hat sondern auch unser eigenes Denken.

 

>  „Wild bedeutet dabei nicht regellos im Sinne von Hobbes, sondern offen für den Austausch in einer Welt der Gegenseitigkeit.“

 

>  Im bildnerischen Dialog zwischen den beiden Künstlerinnen Patricia Lippert und Pascale Behrens ist die Auseinandersetzung mit diesen Ideen die Grundlage für den gestalterischen Prozess . Der gemeinsame Weg führt in ein seltsames Labyrinth in dem die Spiegelungen auf „ sich selbst“ zurück fallen und das vermeintlich „ Negative“ des „ Andern“ NICHT zur „ Austreibung des Andern“( Byung Chul Han) führt.

 

>  „ Die Wucherung des Gleichen macht heute die pathologische Veränderung aus, die den Sozialkörper befallen.“

 

>   „ „ Nicht Repression durch den Anderen ,sondern Depression durch das Gleiche ist das Zeitzeichen von heute“.

 

>  „ Die Erfahrung der Negativität angesichts des Schönen wie Erhabenheit oder Erschütterung weicht komplett dem kulinarischen Wohlgefallen, dem Like.

 

>  Letzten Endes kommt es zu einer Pornographisierung des Schönen.„

>  ( Byung Chul Han)

 

> Die entstandenen Werke sind zwar in ständigem Dialog entstanden, oft benutzen beide Künstlerinnen auch den gleichen Träger wie :Leinwand / Papier / Holz / Gaze/ Fotos und Digitaldrucke, jedoch entwickelt jede ihre eigene ästhetische Sprache.

 

> „ Der CADAVRE EXQUIS bestehend aus Fetzen, Collagen , Reibungen und Überschneidungen wird zur Metapher in der Hoffnung auf die Fähigkeit des Geistes freie Bahn zu verschaffen .

 

 

 

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wir nehmen teil....

 

 

 

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Presse 

 

 

 

 

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Bericht im Trierischen Volksfreund vom 17. Juli 2020 über unsere Galerie.  Ein sehr gelungener und sehr

aussagekräftiger Artikel, der unsere Intentionen sehr gut wiederspiegelt.   Vielen Dank an Eva Maria Reuther....

 

 

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Begegnungen vielfältiger Art...

 

   

Neu: Mobile Buchstation

ile de ré

 

 

 

Literatur trifft Kunst bel :

Île de Ré mobile BUCHstation

seit märz erweitern wir unser künstlerisches und gesellschaftliches angebot.

begegnungen vielfältiger art sind schon immer unser anliegen, wir stellen der ehemaligen buchhandlung île de ré aus der brückenstr. passend zu unseren ausstellungen, gesprächen und kursen, raum zur verfügung, um gezielt auch literaturempfehlungen zu geben und so das fachliche angebot zuvertiefen.

ebenso soll auf diesem wege der kreis derer, die die galerie noch nicht kennen, vergrößert werden. neue kontakte und weitere ideen wie lesungen, performances, gesprächsrunden, etc. können enstehen.

 

feste präsenzzeiten von frau ebel sind :

dienstags nachmittags und freitags nachmittags von 14 – 18.30 uhr

buchwünsche und nachfragen bitte direkt über

tel. 0179 5478759 oder ile-de-re@t-online.de

 

 

 

 

 

 

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Photo: Andreas Hamacher